La Villa 2007
Pässefahrt 2007 (5. Juli bis 8. Juli)
Alto Adige - Südtirol - La Villa, den Profis und den Hobbyradlern ein wohlbekannter
Begriff. Da lacht das Herz eines jeden Radsportfans. Auch 2007 zog es die konditionsstarken Rennradfahrer des Radclubs Murnau für ein verlängertes Wochenende (Do. bis Mo.) in diese traumhafte Gegend Südtirols.
Adolf Niggemann, Werner Ogiermann, Richard Akkermann, Toni Schwaller, Andi Spagl und Hannelore Ogiermann waren wieder bei der jährlichen Pässefahrt des RC Murnau dabei.
Die sechs Radler machten sich bereits am Donnerstag ab Murnau auf den Weg. Wegen Schnürlregen am Donnerstagmorgen fuhr man mit dem PKW bis Kaltern. Noch am Nachmittag testeten die Radler ihre Kondition bei herrlichem Wetter bereits in einer Schleife von 120 km entlang der Weinstraße und zurück nach Wiesen bei Sterzing.
Am Freitag ging es dann mit den Rennrädern ab Wiesen über Sterzing, Brixen, Würzjoch, St. Andrä nach La Villa im Abteital, wo im Hotel Savoy das Basislager aufgeschlagen wurde.
Am Samstag - herrlichstes Wetter. Mit gestählten Muskeln, sauberen Ritzeln, geölten Ketten und ohne Doping war kein Halten mehr. Der Berg rief - die klassische Sellarunde sollte es sein. Die Radsportfreunde kennen das schon; entgegen des Uhrzeigersinns um den Sellastock: Grödnerjoch, Sellajoch, Pordoipass, Arabba und Campolongopass zurück nach La Villa.
Einziges Doping für den darauffolgenden Sonntag waren diverse Weißbiere am Abend zuvor. Auch an diesem Tag präsentierte sich Südtirol in vertrautem Sonnlicht mit blauem Himmel und imposanten Bergmassiven. In leicht abgewandelter Form nahm man nun folgende Pässe unter die Klickpedale: Campolongo, Pordoi, Canazei, Fedaia, Falzarego und Valparole. Insgesamt galt es ca. 6000 Höhenmeter und 320 km zu überwinden. Trotz der in diesem Jahr geringeren Teilnehmerzahl war die Pässefahrt wieder ein „muss" und ein Highlight.
Dank der hervorragenden Betreuung durch Walter Kaufmann gab es keinen Hungerast und keinen Mangel an Getränken, was aufgrund der starken Hitze, insbesondere hinauf zum Fedaia, schon sehr wichtig war.
Schlussanmerkung:
Damit uns der Abschied am nächsten Montag vom „Alto Adige" leicht fiel öffnete der Himmel alle Schleusen und im trockenen PKW zeigte uns das „Navi" den Weg nach Murnau
